Welchen Einfluss hat der Mond auf den Garten?

  • Viele Gärtner schwören auf den Einfluss des Mondes bei Ernte und Aussaat im Garten, auch wenn dieser Einfluss nicht wissenschaftlich bewiesen ist.

Die Grundüberlegung dabei lautet:

  • Es geht nicht nur um die Mondphasen vom Neumond bis zum Vollmond (29,5 Tage), sondern auch um den sternenbezogenen Mondzyklus (27,3 Tage). Dabei steht der Mond mal höher und mal niedriger am Horizont.
    Mit seiner zu- oder abnehmenden Anziehungskraft beeinflusst er Wassermassen, wie etwa die Gezeiten der Meere. Warum also auch nicht die Pflanzensäfte in den Gewächsen? So empfahlen schon die alten Römer, Obstbäume bei Neumond zu pflanzen, vorzugsweise am Nachmittag. Wer sich auf den Rhythmus der Natur einlässt, bekommt auch ein anderes Auge ür die Kräfte der Natur. So verstehen Sie die Sprache der Pflanzen und gehen sensibler auf deren Bedürfnisse ein.

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Merkregel

Bei aufsteigendem Mond wird das Wachstum der oberen Pflanzenteile angeregt. Dies fördert die Pflanzzeit oder das Säen. Bei absteigendem Mond wird das Wurzelwerk angeregt.
Dies ist die bessere Erntezeit.

  • Die beste Zeit zum Düngen oder Gießen ist der abnehmende Mond oder der Vollmond.
    Die Erde ist dann besonders aufnahmebereit.
  • Bei zunehmendem Mond werden alle „oberirdischen“ Pflanzen gesät oder gepflanzt, v.a. einjährige.
    Dazu gehören z.B. Tomaten, Blattgemüse oder Sommerblumen.

Tipp

  • Bei abnehmendem Mond sät oder pflanzt man alle „unterirdischen“ Pflanzen, also Zwiebelpflanzen und Gemüse, die die Frucht unter der Erde tragen, wie z.B. Karotten, Kartoffeln oder Zwiebeln.